Grundlagen und Szenenstudium

Michael Meichßner

Werdegang:

Michael Meichßner absolvierte nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann seine Schauspielausbildung an der Schule des Theaters im Theater der Keller/ SCHAUSPIELSCHULE DER KELLER in Köln.
Noch während seines Studiums spielte er am Düsseldorfer Schauspielhaus unter der Regie von Patrick Schlösser. Weitere Engagements führten ihn an das Theater Pforzheim, das Deutsche Theater in Göttingen, das Theater Bonn und das Rheinische Landestheater Neuss.
Zudem realisierte er eigene Projekte. Über mehrere Jahre war er als Erzähler und Sprecher im Rahmen der Weingartner Musiktage junger Künstler zu sehen. Zuletzt erarbeitete er im Rahmen des modularen Abends THAETERMASCHINE der Performancegruppe Interrobang in den Sophiensaelen Berlin, den Beitrag ICH SPIELE PRINZIPIELL NUR NOCH IM HISTORISCHEN KOSTÜM und konzipierte und moderierte gemeinsam mit seinem Kollegen Karl Miller am Deutschen Theater in Göttingen das interaktive Late-Night-Projekt THE 45 MINUTE SHOW

Unterricht:

„Schauspiel ist Handwerk. Dieses Handwerk muss man beherrschen. Blind. Man muss es auch anwenden können. Ganz selbstverständlich. Nur dann kann man fliegen. Abheben. Frei sein. Mit der Rolle. Mit sich.
Ich bin der Überzeugung, dass gutes Schauspiel immer auf dem Einsatz von guten handwerklichen Fähigkeiten basiert. Daher versuche ich in meinem Unterricht ein Gerüst zu bauen, auf dem sich die Schüler*innnen bewegen können. Wie gehe ich mit der Sprache um? Wo sind Haltepunkte oder Brüche? Wie unterstützt mich mein Körper? An was kann ich denken? Wann kommt Handlung, wann Text?
Je sicherer das Gerüst aus Sprache, Körperlichkeit, Rhythmus, Gedanken und technischen Elementen ist, desto freier und selbstbewusster kann der Schauspieler in seiner Rolle agieren. Denn wie er das Gerüst schließlich besteigt, ist seine Sache und am Ende soll das Gerüst auch vergessen sein – doch bleibt es immer da und sorgt dafür, dass man sich im Spiel nicht verliert.“

>> mehr

Partner & Kooperationen

Schauspiel Köln
Schauspielhaus Düsseldorf
Wuppertaler Bühnen
Comedia Theater
Network Movie
WDR Köln
nach oben